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Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn in Wien
 

Die ursprüngliche Geschichte des Schlosses Schönbrunn beginnt im Jahr 1569, als Kaiser Maximilian II. das bereits im 14. Jahrhundert als Khattermühle bezeichnete Grundstück erwarb und dieses als Jagdgrundstück herrichteten ließ. Zu diesem Zweck wurden reichliche Bestände an Feder-, Rot- und Schwarzwild angelegt. Gleichfalls begann man mit dem Bau eines Jagdschlosses, dem sogenannten Gatterschloss. Erst unter der Witwe Ferdinand II., Eleonora Gonzaga, wurden in der Zeit zwischen 1638 - 1643 weitere Anbauten errichtet, um das Schloss für standesgemäße Empfänge entsprechend auszustatten zu können.

Während der zweiten Türkenbelagerung 1683, wurde die gesamte Anlage und die dazu gehörigen Gärten bis zur Unbrauchbarkeit zerstört. Im Jahr 1687 gab Leopold I. einen repräsentativen Neubau in Auftrag, der auf den Trümmern des Schlosses errichtet werden sollte. Nach einigen Korrekturen der ursprünglichen Pläne begann der Bau im Jahr 1696, unter der Regie des Architekten Fischer von Erlach. Bereits im Jahr 1700 waren wesentliche Teile des Schlosses fertig gestellt und bewohnbar. Allerdings unterbrachen die Erbfolgekriege die weitere Fortführung, die erst 1705 unter Joseph I. in geänderter Form beendet wurden. 1740 gelangte Schönbrunn in den Besitz von Maria Theresia, die das Schloss als kaiserliche Sommerresidenz nutzte.


Während der Regentschaft der Kaiserin wurden zahlreiche Um- und Anbauten verwirklicht. So eröffnete 1747 zum Beispiel in einem Seitentrakt das Schlosstheater, in dem unter anderem bedeutende Künstler wie Joseph Hayden und Wolfgang Amadeus Mozart auftraten. Des Weiteren erhielt der Garten einige entscheidende Erweiterungen, wie 1752 die Menagerie und 1763 den botanische Garten. Im Jahr 1830 erblickte der vorletzte habsburgische Kaiser Franz Joseph I. in Schönbrunn das Licht der Welt. Mit 18 Jahren erfolgte die Ernennung zum Kaiser. In seiner Anfangszeit blieb das Schloss weiterhin die Sommerresidenz des Kaisers, während der eigentliche Regierungssitz weiterhin in der Wiener Hofburg verblieb. Erst in den späteren Jahren nutzte Franz Joseph Schloss Schönbrunn ganzjährig als Regierungssitz, wo er auch 1916 starb.

Unter seinem Nachfolger Karl I. wurde am 11. November 1918 die kaiserliche Monarchie in Österreich offiziell abgeschafft. Das ab 1919 in die Verwaltung der Republik gelangte Schloss, wurde danach verschiedenen Nutzungszwecken zugeführt. So erhielten hochgestellte Politiker in verschiedenen Räumlichkeiten Wohnungen zu geteilt. Weiterhin wurden bis 1922 einige Teile als Invalidenheim genutzt. Ab 1922 übernahm die eigens gegründete "Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft m. b. H." die Verwaltung des Schlosses. Die Gesellschaft ist bis heute in der selten glücklichen Lage, die Erhaltung und Restaurierung aus eigenen finanziellen Mitteln zu bestreiten zu können. Seit 1996 gehört das Schloss sowie die dazu gehörigen Gärten zum UNESCO-Welterbe.

 
 
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