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Wien Stephansdom

Der Stephansdom in Wien
 

Wien hat viele interessante Sehenswürdigkeiten, aber ein besonderer "Schatz" und ein absoluter Touristenmagnet ist der Stephansdom. Auf Stephanus den ersten christlichen Märtyrer bezieht sich der offizelle Namen - Domkirche St. Stephan zu Wien. Der Stephansdom ist DAS Wahrzeichen von Wien, seit dem 14.Jahrhundert Domkirche, seit dem 15. Jahrhundert Kathedrale (Bischofssitz) und seit dem 18. Jahrhundert Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Dieses Bauwerk hat über 800 Jahre hinweg allen Widrigkeiten - wie Feuersbrünste, Türkenbelagerungen und Franzosenkriegen getrotzt, aber in den letzten Tagen des II. Weltkrieges wurde der Dom schwer beschädigt.

Doch der Einsatz vieler Österreicher und Österreicherinnen ermöglichte den Wiederaufbau ihres "Steffi" wie sie den Dom liebevoll nennen, in nur sieben Jahren. Dieses weltberühmte Kulturgut mit einer imposanten Länge und einer ebenso beieindruckenden Breite zählt zu den wichtigsten gotischen Bauwerken Österreichs. Wobei Teile des spätromanischen Vorgängerbaus von 123/40 bis 1263 die Westfassade bilden, diese wird eingerahmt von den beiden ca.65 Meter hohen Heidentürmen, gilt als Hauptportal auch Riesentor genannt. Sieht man genauer hin, erkennt man auf den Heidentürmen Figuren von Aposteln und Heiligen.


Insgesamt werden vier Türme gezählt, der größte mit 136,4 Metern ist der Südturm und jeder Besucher der den Wunsch hat, da hinauf zu steigen, kann sich dann in einer Höhe von bis zu 72 Metern einen fantastischen Ausblick verschaffen. Ein ebenso wissenswertes Merkmal ist das von einem Doppeladler getragene Doppelkreuz (Erzbischofskreuz) welches die Turmspitze bildet. In diesem Turm befinden sich auch dreizehn Glocken, von denen elf das "Hauptgeläut" bilden.

Ein besonderes "Gut" des Domes ist im noch nicht fertiggestellten Nordturm zu finden - die "Pummerin" - eine der größten freischwingenden Glocken Europas. Sie wurde aus den Kanonen der türkischen Belagerern gegossen und nur zu besonderen Anlässen und hohen Feiertagen läutet sie die Festgottesdienste ein. Eine weitere Besonderheit ist das Dach des "Steffis", bedeckt mit mehr als über zweihunderttausend Dachziegeln in insgesamt 10 Farbtönen, arrangiert zu einem Zickzack-Muster. Im Süden des Daches wird dieses Muster unterbrochen durch das Wappen des k.u.k. Doppeladlers mit den Initialen von Kaiser Franz I. und der Jahreszahl 1831 und im Norden durch die Wappen der Stadt Wien und der Republik Österreich mit der Zahl 1950.

Wunderschön, sehr beeindruckend und demütig stimmend ist das Innere des Doms. Das Langhaus ist dreischiffig, wobei das Hauptschiff auf den Hauptaltar ausgerichtet ist. Nicht unerwähnt sollte die Kanzel bleiben, die ein Meisterwerk spätgotischer Plastik ist. Linksseitig im Seitenschiff kann man eine Abfolge von Marienbildern und Figuren auf sich wirken lassen und rechtsseitig im anderen Seitenschiff wird das Thema der Apostel aufgegriffen. Lassen Sie diese fantastische "Kirche" in ihrer Größe auf sich wirken - mit den Altären, den Grabmälern, dem Kaiserlichen Oratorium und den Kapellen.

 
 
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