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Wiener Hofburg

Wiener Hofburg
 

Von Wien sagt man, die Stadt sei zeitlos. In der verwirrenden Pracht und Vielgestalt der Hofburg mag sich das widerspiegeln. Wer den gesamten Komplex erleben und begreifen möchte, der benötigt eine gute Kondition. Es empfiehlt sich, die Besichtigung im Schweizerhof zu beginnen, der das Kernstück der Anlage ist und 1275 von Ottokar II. dem damaligen wehrhaften Geist entsprechend mit Wassergraben und Zugbrücke errichtet wurde. Als zweiter Komplex der Burg entstand die Stallburg, unweit der Augustinerkirche. Im Laufe der Jahrhunderte waren es stets die hier residierenden oder repräsentierenden gekrönten Häupter, die die Hofburg erweiterten. Mit der Amalienburg nordwestlich des Schweizertores, mit dem Leopoldinischen Trakt durch den Barock-Kaiser Leopold I., den Reichskanzleitrakt zur Schauflergasse und dem Michaelertrakt, einer geschwungenen Schaufassade mit einem riesigen Portal.

Die Neue Hofburg begrenzt den sogenannten Heldenplatz und wurde ebenfalls als repräsentatives Bauwerk geplant und vollendet. Im Jahre 1938 wurde die Terrasse der Neuen Hofburg zum Schauplatz einer politischen Machtdemonstration durch Hitler, der hier die "Anschluss" Österreichs verkündete. Der Festsaaltrakt der Hofburg dient heute als Schauplatz von Kongressen und großen Ballveranstaltungen. Klassizistisch ist das Äußere Burgtor, das 1824 vollendet und der Völkerschlacht bei Leipzig gewidmet wurde. Der Heldenplatz erinnert mit seinen bronzenen Reiterstandbildern unter anderem an Erzherzog Karl, dem Sieger über Napoleon in der Schlacht bei Aspern.


Sehenswert ist in der Hofburg die Silberkammer unter der Michaelerkuppel. Sie enthält eine Sammlung antiker Schätze. So ein Service der Wiener Porzellanmanufaktur mit Miniaturen der Habsburger Historie sowie das berühmte grüne Sèvres-Geschirr, dass Ludwig XV. Maria Theresia zum Geschenk machte. Wer Tickets zum Eintritt der Silberkammer erwirbt, erhält freien Eintritt zum Sisi-Museum und zu den Appartements der Kaiser. Die Schatzkammer der Hofburg ist über den Eingang Schweizerhof und der Säulenstiege aus dem 18. Jahrhundert zu erreichen. Herzstück der Schatzkammer sind die goldenen Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Dieser Schatz wartet mit einer interessanten Geschichte auf, denn er wurde über einen langen Zeitraum von der Reichsstadt Nürnberg verwahrt, unter Hitler verschleppt und schließlich nach dem 2. Weltkrieg an Wien zurückgegeben. Die Reichskrone mit ihren geschliffenen Edelsteinen ist von zeitloser Schönheit. Aber auch die großartige Spanische Reitschule ist in der Alten Hofburg untergebracht.

 
 
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