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Wiener Riesenrad

Wiener Riesenrad
 

Um das 50jährige Thronjubiläum Kaiser Franz Josephs gebührend zu feiern, ließ man im Jahre 1896 ein Riesenrad errichten. Es sollte die Wiener zu vergnüglichen Stunden einladen und wurde als Geschenk des Kaisers an die Stadtbewohner verstanden. Schon Ende des 19. Jahrhunderts strömten die Menschen an den Wochenenden in den Prater. Dieser bot nun nicht mehr nur herrliche Wanderwege und hübsche Grünflächen - durch das Riesenrad entwickelte sich die Auenlandschaft zu einem Vergnügungsviertel erster Klasse. Zu jener Zeit umkreisten exakt 30 Gondeln den Stahlkoloss. Weil der Zweite Weltkrieg das Wiener Wahrzeichen arg mitgenommen hatte, hängten die Verantwortlichen bei der Wiedereröffnung 1945 nur noch 15 Gondeln ein. Obwohl das Riesenrad mehrfach renoviert und auf seine Stabilität hin ausreichend überprüft wurde, hat man die Gondelanzahl bis dato nicht erhöht. Dies hat, ganz typisch für die malerische Donaumetropole, ästhetische Gründe: Mit der doppelten Anzahl an Kabinen wirkt das Schmuckstück zu überladen. Genießen Reisende das Panorama des Riesenrads vom Praterstern aus, werden sie den Verantwortlichen Recht geben. Wer nimmt für dieses hübsche Antlitz nicht gerne längere Wartezeiten in der Touristenschlange auf sich?


Die Gesamthöhe des weltberühmten Bauwerks beträgt 64,75 Meter. Fahrgäste genießen eine romantische Aussicht auf die sanften Hügel des Wiener Walds und die stolzen Türme des Stephansdoms. Unten glitzern die Schaustellergeschäfte des "Wurstlpraters" und wer genau hinguckt, kann an mancher Stelle die Donau aufblitzen sehen. Das Wiener Riesenrad gilt als touristisches Must-See und doch finden sich auch immer wieder echte Wiener hier ein, um einen besonderen Tag zu feiern. Wer möchte, kann sich nämlich in der sogenannten "Hochzeitskabine" das Ja-Wort geben. Selbstverständlich ist die Anzahl der Gäste bei einer derartigen, im wahrsten Wortsinne himmlischen Trauung begrenzt - doch das zauberhafte Ambiente macht dies wieder wett. Jenes einmalige Flair zog auch immer wieder Filmschaffende an. In "Der dritte Mann" fungierte das Riesenrad als Kulisse und auch James Bond alias Timothy Dalton unternahm in "Der Hauch des Todes" eine stimmungsvolle Fahrt mit dem Wiener Juwel. Unter allen Fahrgästen dürfte die Zirkusartistin Madame Solange d’Atalide das spektakulärste Panorama genossen haben. Sie saß 1914 werbewirksam auf ihrem Pferd, das seinerseits auf dem Dach einer Gondel stand.

 
 
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